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Schweiz verteidigt tapfer

 

Bielsas Joker stechen.
Chile hat am Montag im Nelson-Mandela-Bay-Stadion von Port Elizabeth vor 35.000 Zuschauern gegen Honduras bereits den zweiten 1:0-Sieg in Gruppe H gefeiert.

Die Südamerikaner setzten sich in einer umkämpften Partie gegen zehn Schweizer knapp durch. Der eingewechselte Mark Gonzalez durchbrach in der 75. Minute mit seinem Goldtor die Schweizer Torsperre, die 558 Minuten gehalten hatte, was neuen WM-Rekord bedeutete.

Die entscheidende Wende nahm das Spiel, als Valon Behrami wegen einer Tätlichkeit in der 30. Minute ausgeschlossen wurde.

Lauer Auftakt
Die beiden Überraschungsteams der ersten Runde aus Gruppe H gingen ihr zweites Spiel vorsichtig an, in den ersten 20 Minuten gab es auf beiden Seiten keine nennenswerte Chance.

Ottmar Hitzfeld hat sein Überraschungsteam umgebaut, es stürmte Alexander Frei statt Eren Derdiyok, und Valon Behrami ersetzte Tranquillo Barnetta im Mittelfeld.

Rot nach Gerangel um den Ball
Doch West-Ham-Legionär Behrami durfte sich nicht lange über seinen Einsatz freuen und sorgte in der 31. Minute für den ersten negativen Höhepunkt.

Der 25-Jährige erwischte bei einem Zweikampf Arturo Vidal mit dem Ellenbogen im Gesicht, der Leverkusen-Verteidiger ging zu Boden und Behrami vom Platz.

©Bild: Reuters/Paul Hanna

Für den saudischen Schiedsrichter Khalil al-Ghamdi eindeutig Rot, für die neutralen Beobachter eine zumindest harte Entscheidung.

Chile erhöht den Druck
Die Eidgenossen zogen sich daraufhin in die Defensive zurück. Hitzfeld brachte Barnetta für Frei.

Chile erhöhte den Druck, hatte das Spiel unter Kontrolle. Vor der Pause gelang jedoch kein Treffer mehr. Ein schwacher Schuss von Alex Sanchez direkt in die Hände von Diego Benaglio war noch die beste Möglichkeit zum 1:0.

Zu früh gefreut
Chiles Teamchef Marcelo Bielsa war nicht zufrieden, tauschte zur Pause Jorge Valdivia für Humberto Suazo und Mark Gonzalez für Vidal.

In der Folge wurde das Spiel einseitig, und das 1:0 für die Südamerikaner lag in der Luft. Alexis Sanchez, der beste Chilene in diesem Spiel, jubelte dann in der 49. Minute zu früh über die vermeintliche Führung. Al-Ghamdi entschied zu Recht auf Abseits. Die Schweiz war weiter auf dem Weg Richtung ewiger WM-Torsperrenrekord.

Schweizer zittern sich zu Rekord
550 Minuten ohne Gegentreffer musste die Hitzfeld-Elf überstehen, um die Bestmarke Italiens von den Weltmeisterschaften 1986 und 1990 zu brechen.

Die Schweiz blieb 2006 in Deutschland in vier Spielen ohne Gegentor, scheiterte damals erst im Elferschießen an der Ukraine. Den letzten Treffer bei einer WM kassierten sie 1994 aus einem Elfmeter gegen Italien.

In der hektischen Partie standen dann mehr Fouls im Mittelpunkt als echte Torszenen, und in der 67. Minute war dann zumindest mit 551 Minuten ein neuer WM-Torsperrenrekord aufgestellt.

Ein Loch im Schweizer Käse
Die Schweiz verteidigte weiterhin mit neun Mann in der eigenen Hälfte, sporadische Entlastungsangriffe brachten nichts ein. Das Unvermeidliche nahm seinen Lauf.

Bielsa hatte die richtigen Joker gezogen, zwei Einwechselspieler sorgten für das 1:0. Nach einer Flanke des optimal in den freien Raum gesprinteten Esteban Paredes platzierte Mark Gonzalez vom Fünfer einen Kopfball-Aufsitzer gerade noch unter der Latte (75.).

Schließlich konnten sich die Schweizer am neuen Rekord (558 Minuten) lediglich acht Minuten erfreuen.

Chance zum Ausgleich
Beinahe hätten die Schweiz in der Schlussminute noch den Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Doch Derdiyok vergab quasi einen "Elfer", als er vom Elfmeterpunkt den Ball knapp am Tor vorbeischoss.

Martin Wagner, ORF.at
 

Gruppe H, zweiter Spieltag

Montag: Chile - Schweiz 1:0 (0:0)

Port Elizabeth, Nelson-Mandela-Bay-Stadion, 35.000 Zuschauer, SR Al-Ghamdi (KSA)

Tor: M. Gonzalez (75.)

Chile: Bravo - Isla, Medel, Ponce, Jara - Vidal (46./M. Gonzalez), Carmona, Millar, Fernandez (65./Paredes) - Beausejour, H. Suazo (46./Valdivia), A. Sanchez

Schweiz: Benaglio - Lichtsteiner, Von Bergen, Grichting, Ziegler - Behrami, Inler, Huggel, Fernandes (77./Bunjanku) - Nkufo (68./Derdiyok), Frei (42./Barnetta)

Rote Karte: Behrami (30./Tätlichkeit)

Gelbe Karten: Suazo, Ponce, Carmona (im nächsten Spiel gesperrt), Fernandez (im nächsten Spiel gesperrt), Medel, Valdivia bzw. Nkufo, Barnetta, Inler

Die Besten: Isla, Sanchez bzw. Inler

Statistik:

Chile Schweiz
Torschüsse 7 1
Schüsse 20 7
Fouls 19 26
Eckbälle 5 3
Abseits 9 0
Ballbesitz 58 Prozent 42 Prozent
 

Quelle: orf

 

 

 

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